Die Journalistin Sophie Schelling war zur falschen Zeit am falschen Ort: Für eine Reisereportage besuchte sie ein abgelegenes Dorf in der marokkanischen Wüste. Dort wurde sie Zeugin, wie eine amerikanische Spezialeinheit im „Kampf gegen den Terror“ sämtliche Dorfbewohner massakrierte. Der Angriff wurde später Al-Quaida in die Schuhe geschoben. Schelling überlebte knapp und möchte in den Medien die Wahrheit enthüllen, doch damit läßt sie sich – zumindest im Roman „Never Say Anything“ von Nahost-Experte Michael Lüders – auf ein lebensgefährliches Spiel ein.
23. März 2016
von Jens Brehl
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