12. Juni 2018
von Jens Brehl
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Burnout und Depressionen bei Journalisten

Burnout und Depressionen sind immer wieder Themen in der Berichterstattung. Allerdings könnte man so manche Recherche auch durch eine interne Umfrage in der Redaktion ersetzen. Etliche Kollegen sind psychisch erkrankt oder stehen kurz davor. Zeitdruck, knappe Personaldecke und teilweise unterirdische Gehälter oder Honorare leisten ihre Beiträge.

Obwohl viele betroffen sind, reden wir noch zu selten offen miteinander. Um dies zu ändern, hat der Deutsche Journalistenverband Landesverband Hessen ein Dossier herausgebracht, an dem ich mitwirken durfte. In den darin enthaltenen Interviews und Berichten zeigen wir auf, was Betroffene erleben und vor allem wo sie Hilfe finden.

Somit ist das Dossier nicht nur für Medienschaffende, sondern für alle Betroffene und deren Angehörigen interessant. Es kann als PDF kostenfrei herunter geladen werden.

7. Juni 2018
von Jens Brehl
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Der Journalistenverband und der Freigeber

Seit über zehn Jahren bin ich nun Mitglied im Deutschen Journalistenverband Landesverband Hessen und habe mich bislang vor jeglicher Verbandsarbeit gedrückt. Das scheint sich nun zu ändern: Schon länger schreibe ich für das Mitgliedermagazin „Blickpunkt“ und daher wuchs ein enger Kontakt mit der Geschäftsstelle.

Am Donnerstag halten wir die Jahreshauptversammlung des Bezirksverbands Osthessen ab – dessen Aktivitäten zugegebenermaßen in letzter Zeit eingeschlafen sind. Noch bin ich skeptisch, ob wir ihn wiederbeleben können. Am Freitag geht es dann nach Wiesbaden zum Verbandstag. Ihn werde ich entweder als Gast oder als Delegierter besuchen, falls ich am Tag zuvor dazu gewählt wurde.

Nachtrag 11. Juni 2018: Ich habe nicht nur den Verbandstag in Wiesbaden als Delegierter besucht, sondern bin seit letzter Woche Donnerstag auch Vorstand des Bezirksverbands Osthessen.

3. Januar 2018
von Jens Brehl
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Inszenierte Scheiße auf Platz eins

Im September vergangenen Jahres musste ich mir den Frust von der Seele schreiben. Ich konnte die inszenierten Berichte der Lokalmedien meiner Region nicht mehr lesen: Pressetermine werden ohne kritische Fragen abgearbeitet, Fotos von Veranstaltern erdachten Motiven geschossen und unreflektiert berichtet. Heraus kam der bewusst überspitzt formulierte Kommentar „Lokaljournalismus, diese inszenierte Scheiße“, der 2017 auf Platz eins der meist gelesenen Beiträge gelandet ist. Weiterlesen →

7. November 2017
von Jens Brehl
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Neues E-Book – Autor kurz vor dem Platzen

Seit einigen Wochen recherchiere ich für ein neues E-Book, welches ich zu meinem Öko-Blog „Brehl backt!“ veröffentlichen möchte. Wie gewohnt, strömen die Ideen und Informationen nur so auf mich sein. Im Grunde könnte ich sofort mit der tiefen Recherche und dem Schreiben beginnen. Doch zuvor muss ich das Budget dafür auftreiben. Weiterlesen →

11. Oktober 2017
von Jens Brehl
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Medienbüro Jens Brehl: Die ersten 10 Jahre Teil 3

Meine Genesung nahm noch viel Zeit in Anspruch und langsam ging ich mit meinem Medienbüro wieder „auf Sendung“. Doch dieses Mal unter neuen Vorzeichen. Schließlich hatte ich den Beruf des freien Journalisten gewählt, um die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Ja, das war naiv. Bin halt ein Idealist, dagegen gibt es keine Pillen. Hoffentlich. Um aber auf meinem Weg zu bleiben, halfen mir eine Konferenz und drei Fragen. Weiterlesen →

5. Oktober 2017
von Jens Brehl
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Medienbüro Jens Brehl: Die ersten 10 Jahre Teil 2

Endlich hatte ich 2008 mit meiner Arbeit genug verdient, um gut davon leben zu können. Allerdings rieselte mir das Geld durch die Finger, denn es galt zunächst Schulden zu begleichen. Nach dem großen Burnout-Knall war es 2009 noch fraglich, ob ich jemals wieder arbeitsfähig sein würde. Falls doch, stand in den Sternen wann oder ob ich den Beruf wechseln müsste. Diese Ungewissheit machte mich fertig. Doch dann traf ich die Frau mit dem Glück. Weiterlesen →

26. September 2017
von Jens Brehl
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Medienbüro Jens Brehl: Die ersten 10 Jahre Teil 1

Kinder, wie die Zeit vergeht. Am 15. Oktober 2007 eröffnete ich mein Medienbüro in Fulda – und zwar bildlich gesprochen nur mit dem, was ich am Leibe trug. Von der Decke hing eine nackte Glühbirne, billige Holzregale beheimateten Aktenordner und unter dem Schreibtisch mühte sich ein schwachbrüstiger Computer ab, der noch nicht einmal ein Gigabyte Arbeitsspeicher sein Eigen nannte. Ach, etwas hatte ich dann doch: ungefähr 14.000 Euro Schulden. Warum es mich nach zehn tollen und anstrengenden Jahren noch gibt, erscheint im Nachhinein wie ein Wunder. Weiterlesen →