16. November 2018
von Jens Brehl
Keine Kommentare

„Shift“ steht kurz vor dem ersten Fundingziel

Das könnte klappen: Herausgeber Daniel Höly hat noch bis zum 25. November Zeit, das erste Ziel seiner Crowdfunding-Aktion zu erreichen. Knapp 11.000 der benötigten 15.000 Euro konnte er via Startnext bereits einsammeln.

Erreicht er das erste Fundingziel, erscheinen 2019 nach zweijähriger Pause mindestens zwei Ausgaben des Magazins „Shift“. Kommen gar 30.000 Euro zustande, bringt Höly alle vier Ausgaben heraus, die dieses Mal als Staffel konzipiert sind und thematisch aufeinander aufbauen.

6. November 2018
von Jens Brehl
Keine Kommentare

Wieder kein Recherche-Stipendium für E-Book

Leider ist auch der zweite Versuch ein Recherche-Stipendium für mein geplantes Buchprojekt über Pioniere der ökologischen Landwirtschaft zu erhalten nicht geglückt. Heute bekam ich via E-Mail die Absage des SZ-Magazins. Daher bleibt das Projekt leider weiter in der Schublade.

29. Oktober 2018
von Jens Brehl
Keine Kommentare

Auf dem Weg zur Selbst-Zensur

Jeder vierte Schriftsteller, der Angriffe durch Hate Speech, Hetze im Internet oder Shitstorms erlebt hat, ist in der Beurteilung von Sachverhalten vorsichtiger geworden. Jeder fünfte schreibt weniger über sensible Themen – zensiert sich also selbst. Die Hälfte der Betroffenen spürt Auswirkungen auf seine Psyche. Das geht aus der gemeinsamen Studie „Das freie Wort unter Druck“ des PEN-Zentrums Deutschland und des Instituts für Medienforschung der Universität Rostock hervor, an der sich 526 Schriftstellerinnen und Schriftsteller beteiligt haben.

Die Untersuchung ergab auch, dass mehr als die Hälfte der von Angriffen betroffenen Autoren sich noch selbstbewusster mit ihrer Arbeit positionieren. Die Studie kann kostenfrei heruntergeladen werden.

22. Oktober 2018
von Jens Brehl
Keine Kommentare

Über sieben Millionen Buchkäufer weg!

Seit 2012 sind dem deutschen Buchhandel 7,3 Millionen Käufer abhanden gekommen. Höhere Buchpreise haben die Umsätze zwar stabilisiert, aber das sei keine Dauerlösung, wie Daniel Lenz, Mitherausgeber digital publishing report, betonte. Mit seinen düsteren Zahlen eröffnete er die Podiumsdiskussion „Der Kampf um die Leser“ auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt. Doch Aufgeben gilt nicht: Vom Feindbild Netflix und von Selfpublishern könnten Handel und Verlage viel lernen und wieder neue Leser gewinnen. Weiterlesen →

16. Oktober 2018
von Jens Brehl
Keine Kommentare

Crowdfunding: Kommt „Shift“ zurück?

Totgesagte leben länger – zumindest im Fall des Magazins „Shift“ gibt es ein deutliches Lebenszeichen. Nach über zwei Jahren Pause sollen 2019 bis zu vier neue Ausgaben erscheinen, die dieses Mal als Staffel konzipiert sind und thematisch aufeinander aufbauen. Heute hat Herausgeber Daniel Höly dazu auf Startnext eine Crowdfundig-Aktion gestartet, mit der er 30.000 Euro einsammeln möchte. Weiterlesen →

9. Oktober 2018
von Jens Brehl
Keine Kommentare

Was verdienen Journalisten?

Über Geld redet man nicht? Von wegen: Die Freischreiber haben vor Kurzem ein Honorar-Tool online gebracht. Hier können Journalisten anonym und verschlüsselt melden, was sie verdienen und wie die Zusammenarbeit mit der Redaktion gelaufen ist. Auf diese Weise soll Transparenz geschaffen und Bewegung in die Gehaltsdebatte gebracht werden.

Denn: Guter Journalismus ist zeitintensiv und braucht daher faire Löhne und Honorare. Ab 2019 soll zusätzlich jährlich auf Grundlage der Daten ein entsprechender Report veröffentlicht werden.

2. Oktober 2018
von Jens Brehl
Keine Kommentare

Seminare für Journalisten in Osthessen

Google effektiv nutzen, wie meine Artikel im Internet gefunden werden, mit welchen Kniffen bessere Fotos gelingen und mehr waren Themenwünsche für die ersten Workshops des Bezirksverbands Osthessen im hessischen Journalistenverband. Letzte Woche fand nach (zu) langer Pause das erste Treffen statt und nun planen wir die Seminare, die in Fulda stattfinden werden. Gestern habe ich diesbezüglich mit einem möglichen Referenten telefoniert und auch schon nach Raummöglichkeiten geschaut.

Das Beste ist: Für Mitglieder sind die Seminare kostenfrei und auch Gäste können teilnehmen. Seit diesem Sommer habe ich ehrenamtlich den Vorsitz des Bezirksverbands Osthessen übernommen und gemeinsam mit meinen Stellvertretern Oguz Calli und Hans-Hubertus Braune möchten wir unsere Gruppe wieder aus dem Dornröschenschlaf wecken. Ich denke, mit Geduld und einem entsprechenden Angebot an Veranstaltungen wird uns das auch gelingen.

27. September 2018
von Jens Brehl
Keine Kommentare

Podcast Good Game to go: „Buchclub“ für Videospiele

Mit digitaler Überwachung fing alles an. Oder besser gesagt mit dem Videospiel „Watch Dogs“, welches dies thematisiert. Der Freigeber war zum ersten Mal im Podcast Good Game to go zu Gast und ist es seitdem in unregelmäßigen Abständen. Das Besondere: Bei Good Game to go wird meist in einem so genannten Talk through-Format ein kompletter Spielverlauf diskutiert und analysiert. Weiterlesen →

20. September 2018
von Jens Brehl
Keine Kommentare

Eine linksgrünversiffte Utopie wird 40

Man stelle sich vor: Völlig fachfremde Idealisten aus allen möglichen links-politischen Strömungen wollen eine tägliche Zeitung herausbringen. Dazu müssen sie tausende Menschen von einem Abonnement überzeugen, obwohl noch keine einzige Ausgabe gedruckt wurde. Die Utopie heißt taz, wird 40 Jahre alt und zieht demnächst in einen schicken Neubau. Dabei hat selbst das Gründungsmitglied Christian Ströbele am Erfolg gezweifelt. „Ich habe nicht geglaubt, dass die taz länger existieren würde. Ich dachte, wenn man es mal schafft, so ein Projekt mit Kollektivstrukturen, an die niemand glaubte, ein paar Monate zu machen, das wäre dann vorbildhaft für ein längeres Unternehmen“, schreibt er im vor Kurzem erschienenen Jubiläumsband. Weiterlesen →

13. September 2018
von Jens Brehl
2 Kommentare

Recherche-Stipendium für E-Book, zweiter Versuch

Bereits zum zweiten Mal habe ich mich um ein Recherche-Stipedium beworben, um mein geplantes E-Book über echte Pioniere der ökologischen Landwirtschaft schreiben zu können. Dieses Mal beim Süddeutsche Zeitung Magazin. Dann eine E-Mail im Postfach. Herzklopfen. Freundliche Absage oder gratulierende Zusage?

Da es jedoch hunderte Bewerbungen gab, bittet die Redaktion um Geduld. Es würde Wochen dauern, alle Unterlagen auszuwerten. Daher heißt es für mich die Daumen weiter zu drücken und auf das Beste zu hoffen.