13. Mai 2015
von Jens Brehl
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taz veröffentlicht erste Gemeinwohl-Bilanz

Die taz erscheint in einer Genossenschaft, widmet sich ökologischen und sozialen Themen, Print-Abonnements gibt es auch zu ermäßigten Preisen und auf der Internetseite sind die Artikel sogar kostenfrei zu lesen. Wer möchte, kann freiwillig einen finanziellen Beitrag leisten. „Journalismus ist für uns kein Geschäftsmodell, sondern ein Anliegen“, heißt es im Gemeinwohl-Bericht. Scheinbar beste Voraussetzungen und dennoch erreicht die taz nur 395 von 1.000 möglichen Punkten. Ausgerechnet den Mitarbeitern gewährte Freiheiten erweisen sich als Stolpersteine. Weiterlesen →

23. Juni 2014
von Jens Brehl
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Schleichwerbung? Nein, Kunst!

Das erste WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft stand kurz bevor. Ein guter Zeitpunkt, um in der Wochenendausgabe der taz vom 14./15. Juni den Kader in Kurzportraits vorzustellen. Als Fotos der Spieler wählte die Redaktion Sammelbilder von Ferrero und druckte zudem die Quelle ebenfalls als Bild ab: Ein kleiner Haufen leerer Schokoriegel-Verpackungen. Schleichwerbung für Ferrero? Nein, es handelt sich um Kunst, denn die Ferrero-Bildchen sind ästhetisch als Müll inszeniert. Der verantwortliche Redakteur klärt auf: Weiterlesen →

24. März 2014
von Jens Brehl
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Neue Doppelspitze bei der taz: „Es darf verrückter werden“

Ab 1. April wird Andreas Rüttenauer Chefredakteurin Ines Pohl in der neuen gleichberechtigten Doppelspitze der taz unterstützen. „Wir möchten gerne Akzente setzen, die über die journalistische Arbeit hinausgehen“, sagt Sport-Redakteur Rüttenauer. Ungewöhnliche Ideen sind ihm vertraut: So initiierte er mit der Sport-Redaktion das Verpixeln der Sponsorenlogos und kandidierte 2012 als Präsident des deutschen Fußballbundes (DFB). Weiterlesen →

11. September 2013
von Jens Brehl
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„Echter Journalismus wird honoriert“

Eine Frage beschäftigt die Medienbranche bereits seit Längerem: Wie kann man mit journalistischen Inhalten im Internet Geld verdienen? Fast überall wird deutlich, dass Werbeeinahmen nicht ausreichen, um Qualitätsjournalismus mit seinen oft aufwendigen Recherchen zu finanzieren. Dagegen sinken Auflagen vieler Tageszeitungen, besonders junge Leser erreicht man im Netz besser. Während die einen ihre Inhalte hinter so genannten „Paywalls“ einmauern und nur gegen Cash zugänglich machen, setzen andere Grenzen wie viele Artikel kostenfrei gelesen werden können oder locken mit Zusatzangeboten. Anders die taz, denn hier zahlen Online-Leser bereits seit Jahren freiwillig. Warum und wie verrät Mathias Bröckers. Weiterlesen →