Generation N braucht dringend Abonnenten

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Das Beste aus allen Nintendo-Zeiten – inklusive Geheimtipps

„Generation N“ widmet sich älteren wie auch aktuellen Spielen und eröffnet damit neue Horizonte. So bringt das Magazin Videospiel-Neulingen auch Klassiker näher. Zudem möchte der Herausgeber eingefleischten Retro-Spielern zeigen, dass heutzutage nicht nur Abklatsch erscheint. Somit vereint das Magazin das Beste aus allen Nintendo-Zeiten inklusive echten Geheimtipps.

Bei Spieletests verzichtet Bydlinski bewusst darauf, mittels Noten zu bewerten. Er entschied sich für eine Fazitleiste, in der er die besonderen Merkmale der Spieletitel hervorheben kann. Die Texte selber sind auf einem hohen Niveau, was man von einem Nintendo-Fachmann auch erwarten kann.

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Lukas Bydlinski hofft sein Herzensprojekt weiterführen zu können.

Abonnenten sollen Zukunft sichern

Allerdings waren die Verkaufszahlen des ersten Jahrgangs alles andere als berauschend. Bei einer Auflage von 1.000 Heften für den Zeitschriftenhandel gab es immer wieder Verkaufsstellen, die kaum oder gar keine Exemplare erhielten. Das Magazin selber ist den meisten unbekannt. Zeit und vor allem Geld für eine höhere Auflage oder ausgefeilte Marketing-Kampagnen fehlten von Anfang an. Die wenigen Werbekunden spülten kaum Geld in die klamme Kasse. Insgesamt hat der Herausgeber einen Jahresverlust von 10.000 bis 12.000 Euro angehäuft – viel Geld für einen Studenten.

Finanziell ist das Magazin auf dem bisherigen Weg nicht zu stemmen. Die siebte Ausgabe sollte Anfang September erscheinen, aber das war nicht mehr möglich. Neuer Termin ist der 10. Oktober – wenn sich bis dahin genug Abonnenten finden. Der Versand beschränkt sich nicht auf Österreich, sondern ist europaweit möglich. Auch eine Rückkehr in den Zeitschriftenhandel ist das Ziel. Die Auflage deutlich zu verringern würde die Druckkosten für das einzelne Exemplar verteuern.

„‚Generation N’ ist ein Projekt, welches ich unbedingt verwirklichen wollte. Wenn es nicht klappt, dann habe ich es wenigstens versucht. Derzeit zeichnet sich nicht ab, dass ein neues Nintendo-Magazin in Österreich erscheint.“ Bydlinski hofft inständig, sein Projekt weiterführen zu können. Rückhalt geben ihm dabei Stammleser und neue Abonnenten.

Für Leser außerhalb Österreichs kostet das Jahres-Abonnement von sechs Ausgaben je nach gewählter Versandart 48 oder 54 Euro und kann unkompliziert abgeschlossen werden. Sollten sich nicht genügend Unterstützer finden und das Magazin in seiner jetzigen Form nicht mehr erscheinen können, so werden alle gezahlten Beträge vollständig erstattet.

Es wäre schade, wenn auch „Generation N“ die Segel streichen müsste, denn der verlegerische Mut und das investierte Herzblut verdienen es belohnt zu werden.

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Kategorie: die anderen, Spielzeit | Schlagwörter:

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