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Zurück aus Berlin

Ein wenig müde, aber glücklich bin ich gestern Abend wieder in Fulda angekommen. Die drei Tage in der Bundeshauptstadt waren zwar etwas anstrengend, dafür aber spannend und vor allem erfolgreich für meine nächsten Vorhaben. Natürlich habe ich auch meinen Kollegen Jens Hakenes im Berliner Büro des Equilibrismus e. V. besucht, um an gemeinsamen Projekten zu werkeln. Fazit bei allem: Es bleibt spannend.

Vor sieben Uhr morgens klingelte am Sonntag der Wecker, denn mein erstes Treffen in Berlin sollte schon zur Mittagszeit stattfinden. Für mein neues Buchprojekt habe ich die Dokumentarfilm-Regisseurin Cosima Lange [1] ausführlich interviewt. Vor fast genau eineinhalb Jahren hatten wir uns das letzte Mal persönlich in Berlin gesehen – daher gab es viel zu erzählen. Wir trafen uns in einem Café mit eigener Schokoladenmanufaktur, die ausschließlich Zutaten aus biologischer Landwirtschaft verarbeitet. Am Montag habe ich mich mit Spezialitäten des Hauses eingedeckt. Dabei war ich auch mutig und habe zu einer Tafel mit Senfkörnern gegriffen. Es gibt sie also, die Schokoladenseiten meines Berufs.

Und ähnlich lecker ging der Tag weiter. In den nächsten Wochen möchte ich mein neues Onlineformat starten, weshalb ich bereits für die ersten Inhalte recherchiere. Am späten Nachmittag führte mich mein Weg daher zur Bio-Bäckerei Märkisches Landbrot. Warum, lüfte ich bald.

Abstecher in die Marienstraße

Wie beim Freigeber und meiner Medienbüro-Internetseite unterstützt mich mein Kollege Jens Hakenes [2] auch beim neuen Onlineformat. Wenige Gehminuten von meinem Hostel entfernt liegt das Berliner Büro des Equilibrismus [3]. Da Jens und ich den gemeinnützigen Verein in der Kommunikation betreuen, trafen wir uns am Dienstag hier und kümmerten uns zunächst um die nächsten anstehenden Aufgaben für eine Welt im Gleichgewicht. Danach sprachen wir hauptsächlich über meine Medienbüro-Seite. Diese möchten wir aktualisieren, da im November die Taschenbuchausgabe von „Einmal Hölle und zurück“ [4] erscheint.

Am frühen Nachmittag hieß es Abschied nehmen. Die Zeit in Berlin ging viel zu schnell vorbei und vielleicht wollte ich deshalb unterbewusst noch nicht abreisen. Fast wäre ich nämlich gar nicht in den ICE gestiegen, sondern am Bahngleis sitzen geblieben. Drum merke: Lies nie ein spannendes Buch, während du auf den Zug wartest…