- Der Freigeber - https://www.der-freigeber.de -

„Die Zukunft gehört der ökologischen Landwirtschaft“

„Ich fühlte mich zunehmend unwohl mit dem Ausbringen chemischer Stoffe in die Umwelt“, erzählt Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) [1]. Er erkannte für sein Hofgut Habitzheim die Vorteile der ökologischen Landwirtschaft und stellte den Betrieb entsprechend um. Für Löwenstein gibt es keine Argumente für konventionelles Wirtschaften und Gentechnik auf dem Acker – die angeblichen Geheimwaffen gegen den Hunger auf der Welt. Die wahren Ursachen für den Hunger auf der Welt könne man damit nicht lösen. Die ökologische Landwirtschaft eignet sich in Löwensteins Augen, um alle Menschen ausreichend zu ernähren.

Felix Löwenstein

Politisches Chaos und massive Verschwendung von Lebensmitteln sind laut Felix Prinz zu Löwenstein Hauptgründe des Welthungers.
Bild: Jens Brehl – CC BY-NC-SA 4.0 [2]

Jens Brehl: Trotz der industriellen Landwirtschaft mit ihren vergleichsweise hohen und oft stabilen Ernteerträgen hungern weltweit eine Milliarde Menschen. Aus Sicht der Industrie müssten die Erträge weiter gesteigert werden, um den Hunger zu besiegen. Als Patentlösung wird die Gentechnik präsentiert, die robustere Pflanzen und größere Ernten verspricht. Sind die vorgebrachten Argumente stichhaltig?

Felix zu Löwenstein: Die Argumente entbehren bis jetzt jeglicher Grundlage. Weltweit werden auf 148 Millionen Hektar gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut. Sie wurden entwickelt um entweder gegen bestimmte Herbizide immun zu sein oder selber Insektengifte produzieren. Nichts davon erhöht letztendlich die Erträge. Die Technologie dient ausschließlich dazu, Großflächenlandwirtschaft in Monokulturen betreiben zu können, ohne die für den Erhalt von Bodenfruchtbarkeit erforderlichen Fruchtfolgen oder andere natürliche Gegebenheiten beachten zu müssen. Diese Art der Landwirtschaft richtet sich gegen die Natur und ist dadurch nicht zukunftsfähig. Durch die Lizenzansprüche der Patentinhaber verstärken gentechnisch veränderte Pflanzen zudem zusätzlich die wirtschaftliche Abhängigkeit der Bauern von den großen Agrarunternehmen, denn das Saatgut muss vor jeder Aussaat neu gekauft werden. Die Industrie verspricht seit Jahrzehnten Pflanzen, die tatsächlich zu höheren Erträgen führen. Noch immer sind diese nicht in Sicht. Bei all dem hat diese Technologie einen entscheidenden Haken: Lebende, vermehrungsfähige Pflanzen kann man aus der Natur nicht mehr zurückholen, wenn sie sich als ein Problem erweisen.

Die wahren Ursachen des Welthungers

Jens Brehl: Müssen die Ernteerträge überhaupt weiter gesteigert werden, um alle Menschen ernähren zu können?

Felix zu Löwenstein: Der Blick auf die Realität zeigt, dass der Welthunger keine Frage von mangelnder Produktivität ist. In den Industrienationen wird nahezu die Hälfte der erzeugten Lebensmittel im Müll entsorgt. Auch in den Entwicklungsländern verdirbt in etwa die Hälfte der Erzeugnisse aufgrund von falscher Lagerung oder mangelnden Transportkapazitäten, bevor sie auf dem Teller landen. Hier liegen größere Reserven, als man durch Ertragssteigerung gewinnen kann.

Ein weiterer Punkt sind instabile politische Verhältnisse, die häufig in (Entwicklungs-) Ländern zu finden sind, in denen Hunger herrscht. Wie beispielsweise in der Demokratische Republik Kongo, die über große Flächen für den Lebensmittelanbau verfügt. Doch diese werden nicht oder unwirtschaftlich und damit nicht nachhaltig genutzt. Oftmals geht infolge dessen fruchtbarer Boden verloren. In dem Land findet sich eine Vielzahl von wertvollen Rohstoffen, wie beispielsweise Coltan. Aus diesem Erz wird das Metall Tantal gewonnen, ohne das kein Mobiltelefon auskommt. Im Schutze von politischem Chaos ist es leichter und vor allem profitabler, die Rohstoffe auszubeuten. Die Unruhen sorgen dafür, dass sich kaum ordnende staatliche Strukturen aufbauen lassen, ohne die die Bevölkerung wiederum nicht am Reichtum teilhaben kann. Somit geraten die wertvollen Rohstoffe zum Fluch und ein Großteil der Menschen leiden unnötigerweise Hunger. Ein anderes Beispiel ist Äthiopien: Hier werden Kleinbauern von ihrem Land vertrieben, damit dort statt Lebensmittel für die Region Schnittblumen für den Export angebaut werden können.

Der Versuch, möglichst hohe Erträge mit Hilfe von Kunstdünger und Pestiziden zu erwirtschaften, verbraucht darüber hinaus mehr Ressourcen, als gewonnen werden können. Infolgedessen sind die Bodenfruchtbarkeit, sauberes Trinkwasser und die Artenvielfalt in Gefahr. In nur zwei Generationen verheizen wir rasend schnell sämtliche natürlichen Ressourcen – und leider nicht nur in der Landwirtschaft. Das Ökosystem kann sich kaum noch regenerieren.

Jens Brehl: Ein beträchtlicher Teil der weltweiten Ernte wird an Nutztiere verfüttert oder auf den Ackerflächen wachsen Energiepflanzen. Wie betrachten Sie die heutige Konkurrenzsituation von Lebensmittel zwischen Teller, Trog und Tank?

Felix zu Löwenstein: Ein Hauptgrund, warum die Agrar-Erträge gesteigert werden sollen, ist die erhöhte Nachfrage nach tierischen Produkten wie Fleisch, Eier und Milch – vor allem in Entwicklungsländern. Es gilt als Zeichen von wachsendem Wohlstand, wenn sich die Bevölkerung Fleisch leisten kann. Im Schnitt verzehrt jeder Deutsche davon in etwa 60 Kilogramm im Jahr. Würden alle Menschen weltweit pro Jahr rund 50 Kilogramm derselben Fleischarten essen, bräuchte man 1,8 Milliarden Tonnen Getreide als Futtermittel. Eben diese 1,8 Milliarden Tonnen Getreide erzeugen wir derzeit jährlich weltweit. Es würde demnach kein Gramm übrig bleiben, um Brot zu backen. Die Rechnung zeigt, dass die Übertragung unseres Ernährungsstils auf alle Menschen der Welt das Ernährungssystem zusammenbrechen lassen würde.

Darüber hinaus wird es unmöglich bleiben, versiegende fossile Rohstoffe in nennenswertem Umfang durch Energie vom Acker zu ersetzen. Vor allem ist es ökologisch fragwürdig Urwälder zu roden, um auf den Flächen in Monokultur Palmölplantagen anzulegen, damit Biodiesel in unseren Fahrzeugtanks landet. Bei der Frage Trog oder Tank müssen wir klären, wie viel sich unser Ökosystem überhaupt leisten kann, anstatt mit aller Gewalt zu versuchen, dem Boden mehr Ertrag abzuringen. Für die Ernährungssicherheit ist es entscheidend, dass wertvolle Ressourcen sinnvoll eingesetzt und vor allem erhalten bleiben. Aus diesem Grund werden wir uns künftig ökologisch ernähren oder gar nicht mehr. Das heißt nicht, dass wir nicht möglichst hohe Erträge erzielen müssten. Aber wir müssen dies im Einklang mit der Natur und ohne Überbeanspruchung ihrer Ressourcen tun.

Vollständige ökologische Wende in der Landwirtschaft

Jens Brehl: Ist es für den flächendeckenden Bioanbau angesichts von mit Pestiziden und Kunstdünger verunreinigter Böden und sich in der Natur ausbreitende Gentechnik nicht längst zu spät?

Felix zu Löwenstein: Ich habe das Gefühl, dass die öffentliche Meinung man könne sich gegen die Gentechnik nicht wehren, da sie sich bereits überall ausgebreitet hätte von denjenigen forciert wird, die die Gegenwehr aufweichen möchten. In Wahrheit liegt der Anteil des gentechnisch veränderten Pflanzenanbaus in Europa im Promillebereich. Daher sind wir noch in einer überaus günstigen Ausgangslage uns gegen diese Risikotechnologie zu entscheiden.

Und selbstverständlich können wir jederzeit damit aufhören, die Bodenfruchtbarkeit zu verringern und Gewässer zu verunreinigen. Wie man sieht, hat sich beispielsweise die Wasserqualität von deutschen Flüssen in einem überschaubaren Zeitraum verbessert. Je früher wir uns für eine ökologische Landwirtschaft entscheiden, umso besser. Sicherlich kann es ab einem gewissen Punkt zu spät sein, wenn Ressourcen endgültig aufgebraucht, Böden unfruchtbar geworden sind oder das Ökosystem kollabiert ist. Daher sollten wir nicht zu lange warten.

Jens Brehl: Biolebensmittel sind in der Regel teurer als konventionelle Produkte, da der Aufwand sie zu erzeugen meist höher ist und darüber hinaus weniger Erträge mit sich bringt. Ist Bio überhaupt für alle Einkommensschichten geeignet?

Felix zu Löwenstein: In Wirklichkeit ist die konventionelle Produktion teurer. Man merkt das aber nicht direkt, weil nicht alle Kosten im Verkaufspreis enthalten sind. Für Umweltschäden und schwindende Ressourcen kommt die Allgemeinheit auf. Ein plastisches Beispiel: Im Sommer 2011 waren die Küsten der Bretagne von sich explosionsartig vermehrenden Gift-Algen betroffen. In der Urlaubsregion konnte man nicht im Meer schwimmen und die Tourismusbranche erlitt einen immensen finanziellen Schaden. Die Ursache der Algenschwemme war der Nährstoffaustrag der großen Tierfabriken der Bretagne. Müssten die Verursacher für den in der lokalen Wirtschaft entstandenen Schaden aufkommen, würde sich das dort erzeugte Fleisch um ein Vielfaches verteuern. Wenn darüber hinaus durch Monokulturen die Artenvielfalt leidet oder mehr Ressourcen wie Energie oder sauberes Wasser verbraucht als zur Verfügung gestellt werden, wird die Nahrungsmittelproduktion viel teurer, als wir uns leisten können. Egal wie hoch dann die Erträge sein mögen, gehen sie auf Kosten von künftigen Generationen. Würden diese Faktoren im Verkaufspreis berücksichtigt, wären biologisch erzeugte Produkte günstiger.

Diese Überlegung hilft jedoch dem Konsumenten, dem begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, nicht weiter. Dennoch kann sich jeder auch mit wenig Geld eine ökologische Ernährung leisten. Wer frische, unverarbeitete Produkte kauft und selbst verarbeitet, wer darauf achtet, was es in der Saison gibt und wer wenig Fleisch kauft, braucht dafür nicht viel Geld. Wenn ich nur noch halb so viel und dafür ökologisch erzeugtes Fleisch kaufe, ist das im Übrigen nicht nur für die Umwelt gut, sondern auch für die persönliche Gesundheit. Wenn die Möglichkeit besteht, kann man sich durch einen eigenen Garten vergleichsweise günstig zusätzlich mit guten Lebensmitteln versorgen.

Jens Brehl: Wenn der Bioanbau die Weltbevölkerung ernähren soll, müssen dafür nicht auch großflächige Monokulturen angelegt werden?

Felix zu Löwenstein: Man muss sich vor Augen führen, dass weltweit 70 Prozent der Lebensmittel von Kleinbauern erzeugt werden. Das Wort „Welternährung“ bringt automatisch das Bild mit sich, als stehe irgendwo ein großer Topf und alle säßen hungrig mit ihren langen Löffeln rings herum. Der Topf würde dann von irgendjemand gefüllt, der massiv in großen Mengen produzieren muss. Doch die Realität sieht völlig anders aus: Der weitaus überwiegende Anteil der weltweit erzeugten Lebensmittel wird vor Ort für die jeweilige Region produziert. Dort wo Hunger herrscht, können Kleinbauern in eine ökologische Landwirtschaft geführt werden, die stabilere, reichhaltigere und vielfältigere Erträge produziert und die natürlichen Ressourcen erhält.

Jens Brehl: Warum geraten Kleinbauern weltweit überhaupt in die Abhängigkeit von Konzernen, wenn die ökologische Landwirtschaft dermaßen attraktiv ist, wie Sie sagen?

Felix zu Löwenstein: Ein großer Anteil der Kleinbauern hat ein Kapitalproblem: Sie sind häufig bei ihren Lieferanten verschuldet, der ihnen später auch die Ernte abkauft. In aller Regel ist die Ernte faktisch bereits verkauft, bevor sie überhaupt eingefahren ist. Den Preis bestimmt der Gläubiger und daher wird er zu seinen Gunsten so niedrig wie möglich sein. Wenn die Kleinbauern aufgrund der Schuldenlast ihre gesamte Ernte abgeben müssen, können sie ihre Familien nur durch Zukäufe versorgen. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen, was durchaus realisiert werden kann. Seit Jahrzehnten ist beispielsweise das Masipag-Projekt auf den Philippinen erfolgreich. Hier haben sich Kleinbauern zusammengeschlossen, die unter ökologischen Gesichtspunkten unterschiedliche, aus eigener Züchtung entstandene Reissorten anbauen. Es gelang die Bodenfruchtbarkeit verbessern, was höhere und stabilere Erträge einbrachte. Folglich können die Kleinbauern ihre Familien gut versorgen und laufen dadurch weniger Gefahr in Abhängigkeiten zu geraten. Durch die Vielfalt ernähren sie sich darüber hinaus gesünder. Trotz der staatlichen Propaganda auf industrielle Landwirtschaft zu setzen und subventionierten Kunstdünger zu kaufen, haben die Kleinbauern den Mut besessen, andere Wege zu gehen.

Jens Brehl: In den letzten Jahrzehnten haben etliche, vor allem kleine Bauernhöfe in Deutschland aufgegeben. In manchen Dörfern gibt es nur noch wenige oder gar keine Vollerwerbslandwirte mehr. Sehen Sie durch die ökologische Wende in der Landwirtschaft auch eine Chance für Kleinbauern in Deutschland?

Felix zu Löwenstein: Ein Blick auf die Altersstruktur der Bauern legt nahe, dass es bedauerlicherweise zukünftig noch weniger landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland geben wird. Doch auch auf größeren Flächen kann ökologisch gewirtschaftet werden.

Jens Brehl: Seit über 500 Jahren befindet sich Ihr südhessisches Hofgut Habitzheim in Familienbesitz. Vor 20 Jahren haben Sie den Betrieb auf ökologische Land- und Fortwirtschaft umgestellt, nachdem sie ihn sechs Jahre lang konventionell bewirtschaftet hatten. Was war der Ausschlag für Ihre Entscheidung?

Felix zu Löwenstein: Ich fühlte mich zunehmend unwohl mit dem Ausbringen von chemischen Stoffen in die Umwelt, die dort nichts zu suchen haben. Sobald ich verstanden hatte, dass die ökologische Landwirtschaft möglich und ökonomisch tragfähig ist, stellte ich den Betrieb entsprechend um.

Als studierter Landwirt glaubt man, ohne chemische Hilfsmittel oder Konzerne wie BASF und Monsanto im Rücken der „feindlichen“ Umwelt keinen Ertrag abtrotzen zu können. Obwohl es die heutige Form der industriellen Landwirtschaft erst seit wenigen Jahrzehnten gibt, hat sie sich fast zu einem Dogma entwickelt. Die landwirtschaftliche Ausbildung ist zu stark von diesen Vorstellungen geprägt und das Wirtschaften im Einklang mit der Natur wird kaum gelehrt. Doch entsprechendes Wissen und weitergehende Forschungen sind entscheidend für die ökologische Wende in unserer Landwirtschaft. Beispielsweise ist es bei einem Schädlingsbefall einfacher, ein entsprechendes Gift – ob chemisches oder ökologisches Mittel – auszubringen. Spannender aber deutlich zeit- und damit kostenintensiver ist die Frage, warum ein bestimmter Schädling aufgetaucht ist. Statt einen Schädling womöglich regelmäßig zu bekämpfen, wäre ein systemischer Ansatz wie man seine Anwesenheit von vornherein vermeiden kann, deutlich effektiver. Es wäre wünschenswert, wenn sich diese Denk- und Vorgehensweise etablieren würde. Natürlich stellt es für die Landwirte ein ökonomisches Wagnis dar, wenn sie neue ökologische Methoden ausprobieren. Vor allem, da das System der industriellen Landwirtschaft zu funktionieren scheint – auch wenn dieser Schein letztendlich trügt.

Jens Brehl: Welche politischen und gesellschaftlichen Bedingungen benötigt die ökologische Landwirtschaft, damit den Biolebensmitteln endgültig der Schritt aus der Nische gelingt?

Felix zu Löwenstein: Es gibt eine Vielzahl von Ansätzen, die man in Betracht ziehen kann. Vor allem muss man die tatsächlichen Kosten der industriellen Landwirtschaft in deren Produkte einpreisen. Dadurch würde die ökologische Landwirtschaft automatisch rentabler, da der Erhalt von Ressourcen, der Bodenfruchtbarkeit, der Artenvielfalt und dergleichen indirekt belohnt würde. Diesen Schritt müssen andere Nationen mitgehen, damit zerstörerisches Wirtschaften nicht einfach in andere Länder ausgelagert wird oder es müssen die Unterschiede in der Nachhaltigkeit des Wirtschaftens durch Zölle ausgeglichen werden. Da das nicht in jedem Fall möglich ist, ist es sinnvoll durch Ausgleichzahlungen ökologische Landwirtschaft zu fördern. In kaum einen anderen wirtschaftlichen Zweig wird mehr mit öffentlichen Gütern umgegangen, als in der Landwirtschaft. Daher ist es auch im Interesse der Öffentlichkeit, dass man dort nachhaltig mit den Ressourcen wirtschaftet. Wir brauchen darüber hinaus den kritischen und bewussten Konsumenten, der einerseits die Politik anstößt und gleichzeitig Wege für neu hinzukommende bewusste Konsumenten durch seine Nachfrage schafft.

Jens Brehl: Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch.

Dieser Beitrag erschien erstmalig im Magazin raum & zeit Ausgabe 178 / 2012. Sie können die Original-Veröffentlichung auch direkt beim Verlag als PDF erwerben.