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Neue Idee: Das Buch zum Freigeber-Blog

In dieser Woche habe ich für meine neue Buch-Idee weiter recherchiert und die ersten Inhalte geschrieben. Das Vertrauen der Nutzer in die Medien ist vielerorts erschüttert, doch wo ist (konstruktive) Kritik tatsächlich angebracht und wo fehl am Platz? Diese und weitere Hintergründe möchte ich allgemeinverständlich aufbereiten. Das schaffe ich aber nur mit einer unterstützenden Leserschaft.

Im Sommer 2015 erschien mein Buch „Herzensfolger – Sich treu bleiben im Beruf: Zwischen ökonomischem Zwang und dem Traum vom Gemeinwohl“ [1]. In diesem Frühjahr veröffentlichte ich „Regionale Biolebensmittel – Gesundes und Köstliches aus Fulda, Rhön, Vogelsberg und Nordhessen“ [2]. Bei den Schreibarbeiten an beiden Werken habe ich gemerkt, wie wertvoll es ist, thematisch in die Tiefe gehen zu können. Und genau dies möchte ich mit den Themen meines Medienblogs tun.

Zwischen Lügenpresse, echter (?) Pressefreiheit und tollen Projekten

Als ich im Sommer 2013 den Freigeber-Blog startete, war die Mission klar: Gemeinsam hinter die Kulissen der Medienwelt schauen, Einblicke in die Arbeit von Journalisten geben, herausragende Projekte vorstellen und vieles mehr. Seitdem wird der Blog von Medienschaffenden, aber auch von Interessierten aus allen beruflichen und gesellschaftlichen Ebenen gelesen. Kein Wunder: Alle Inhalte sind allgemeinverständlich und für alle frei zugänglich.

In den letzten Monaten ist der Zwiespalt zwischen Medien und deren Nutzer auch bei mir in Form von Diskussionen und Nachfragen angekommen. Vielerorts ist der Vertrauensverlust (Stichwort „Lügenpresse“) enorm gewachsen und es existieren teilweise krasse Missverständnisse. Allerdings ist so manche Kritik nicht nur berechtigt, sondern auch wichtig.

Im Freigeber-Buch möchte ich verständlich und lebendig geschrieben hinterfragen, wie frei Journalisten in Deutschland arbeiten können, wie Vertrauen verloren gegangen ist, ob man es zurückgewinnen kann, was die eigentlichen Aufgaben der Medien sind und vieles mehr. Dabei zeige ich Hintergründe und Zusammenhänge auf, mit denen ich gerne zur Diskussion einlade. Dazu möchte ich unter anderem ausführliche Interviews führen und mir Medienprojekte näher anschauen. Klingt spannend, oder?

Blicke ich auf die vergangene Zeit zurück, wie viel ich geschrieben habe, wäre eine Pause beim Verfassen von Büchern durchaus verdient. Doch ehrlich gesagt, sitze ich bezüglich des geplanten Freigeber-Buchs auf heißen Kohlen.

Der aktuelle Stand: Unterstützer gesucht

Zunächst habe ich das Exposé verfasst, in welchem ich meine Buchidee beschreibe. Ich bin äußerst zuversichtlich, einen Verlag zu finden. Ein Vorgespräch diesbezüglich verlief bereits positiv.

Die ersten Interviewpartner habe ich gefunden, auch wenn diese noch nichts von ihrem Glück wissen. Zudem habe ich bei einigen Kapiteln die Fragestellungen und möglichen Inhalte skizziert und eines ist bereits geschrieben. Nebenher lese ich passende Literatur.

Im Prinzip könnte ich loslegen. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: Das Budget für ein weiteres Buchprojekt steht derzeit bei so ziemlich genau 0,00 Euro. In meine letzten beiden Bücher habe ich insgesamt eine fünfstellige Summe in Form von Reisekosten und nicht erhaltenen Honoraren (weil ich während des Schreibens nur wenige und zeitweise keine bezahlten Aufträge annehmen konnte) investiert.

Damit ich loslegen kann, benötige ich als Startkapital 2.000 Euro. Auch wenn zunächst nur ein Teil der Summe eingeht, kann ich mit den weiteren Recherchen fortfahren, die ersten Kapitel schreiben und mich parallel um einen Verlagsvertrag kümmern. Einen genauen Plan, wie ich das Geld beschaffe, gibt es zwar nicht, dafür aber jede Menge Möglichkeiten:

Guter Journalismus kostet neben jeder Menge Zeit vor allem auch Geld. Daher meine Bitte: Kauft passende Zeitungen/Magazine, erwerbt Bücher und zahlt auch bei Blogs einen freiwilligen Obolus. Dann klappt es auch mit den Medien.