Der Freigeber wird ein Jahr alt

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„Kinder, wie die Zeit vergeht“, möchte ich laut in die Runde rufen, denn: Heute genau vor einem Jahr ging mein enkeltauglicher Medienblog online. Definitiv möchte ich mir meinen Arbeitsalltag ohne eigenen Blog nicht mehr vorstellen, so sehr bin ich mit ihm verwachsen – und das ist auch gut so!

Bereits Ende April hatte ich mich zu einem kleinen Rückblick hinreißen lassen und zeitgleich weitere Sponsoren eingeladen. Der Grund dafür war simpel: Die breite ideelle aber auch finanzielle Unterstützung seitens der Leser und meines Sponsors, der Sparda Bank München eG, hat mich tief berührt. Daher möchte ich anlässlich des ersten Jahrestages keine Zahlen und Fakten präsentieren, sondern einen persönlichen Rückblick wagen.

Auf meinen Blog hat doch niemand gewartet, oder doch?

Bereits 2010 versuchte mich ein Verleger für einen eigenen Blog zu begeistern, der unter seinem Dach eingebunden wäre. Aus zwei Gründen lehnte ich ab: Das gebotene Honorar war positiv ausgedrückt überschaubar und ich glaubte, es gäbe schon genug Blogs. Die Welt wartet schließlich nicht ausgerechnet auf mich und somit verzichtete ich aufs Bloggen.

Drei Jahre später kam die Wende: In der Zwischenzeit hatte sich das Themenspektrum gefestigt, welchem ich mich in Eigenregie widmen mochte. Ich war es leid ein Thema stets verkaufen zu müssen. Bevor ich einen Beitrag einer Redaktion anbieten kann, muss ich bereits erste Recherchen hinter mich bringen. Was ist dran, welche Aspekte sind wichtig, gibt es passende Interviewpartner? Es folgt eine kurze Beschreibung meines Vorhabens, welches Anklang findet oder eben nicht. Die „Gefahr“: Ich habe zu wenig recherchiert und daher fehlen mir spannende Fakten, die die Redaktion auf jeden Fall überzeugt hätten oder ich habe viel Arbeitszeit für ein Thema aufgewendet, welches die Redaktion egal warum unpassend findet. In jedem Fall landet es in der Schublade. Meine Themenschublade quoll aber bereits über!

Im Spätsommer 2013 konnte ich es kaum noch erwarten, bis mein eigener Blog online geht. Aus heutiger Sicht war es richtig, vor dem Start mehrere Monate am stimmigen Konzept zu feilen und mich immer wieder selber kritisch zu hinterfragen. Dank der konzeptionellen und vor allem technischen Unterstützung meines geschätzten Kollegen Jens Hakenes nahmen die ersten Ideen bald Gestalt an.

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