Testlese-Aktion erfolgreich beendet

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Vor wenigen Wochen bewarben sich TestleserInnen für die Taschenbuchausgabe von „Einmal Hölle und zurück – Mein Weg aus dem Burnout in ein neues Leben“. Sie erhielten einen Vorabdruck, lasen intensiv darin und teilten mir schließlich in ausführlichen Telefonaten ihre Meinungen mit. Jedes einzelne Gespräch war eine echte Bereicherung, auch wenn es für mich manchmal nicht ganz leicht war.

Natürlich bin ich Leserbriefe und den einen oder anderen Anruf wegen meiner veröffentlichten Artikel gewohnt. Auch einige Leser meines E-Books haben mit mir Kontakt aufgenommen, manche kenne ich mittlerweile persönlich.

Der heiße Draht

Dennoch hatten für mich die ausführlichen Telefonate mit den sieben TestleserInnen eine neue Qualität. Manchmal war ich vor einem Gespräch regelrecht nervös, denn gerade mit meinem Buch gebe ich intensive Einblicke in meine Erlebnisse und damit auch in meine Gefühlswelten. Bislang habe ich noch nie bei fremden Menschen (nur zwei Testleser kenne ich persönlich) deutlich um Kritik gebeten.

Und die habe ich auch bekommen! Doch durch die Bank war sie konstruktiv. Manchmal fiel es mir dennoch ein wenig schwer nicht beleidigt zu sein, wenn (kleine) Fehler zur Sprache kamen. Seien wir mal aufrichtig: Am liebsten hören wir doch das Lob. Das kann uns bestärken auf dem richtigen Weg zu sein, aber ehrlich gemeinte und konstruktive Kritik ist Gold wert. Durch sie können wir uns weiterentwickeln. Keine Testleserin und kein Testleser wollte mir etwas Böses, im Gegenteil. Zudem hielten sich Lob und Kritik stets die Waage. Beeindruckt war ich, wie intensiv sich jeder mit dem Buch beschäftigt hat und wie ernst die Aufgabe des Testlesens genommen wurde.

Das Fazit

Schon jetzt möchte ich mich bei allen TestleserInnen bedanken. Sie haben nicht nur kleine Fehler entdeckt, sondern mir teilweise neue Sichtweisen eröffnet. Es war spannend zu hören, welche Textstellen sie am meisten beschäftigt haben und wo es noch kleine Verständnisprobleme gab. Interessanterweise haben sich die Gespräche erstaunlich gut ergänzt und ich kann an dieser Stelle schon sagen, dass das Taschenbuch dadurch noch besser geworden ist. Darüber hinaus habe ich auch viel für künftige Buchprojekte gelernt.

Die TestleserInnen erhalten als Dankeschön eine signierte Ausgabe des Taschenbuchs, welches in den nächsten Wochen im Pomaska-Brand-Verlag erscheint.

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Kategorie: in eigener Sache

2 Kommentare

  1. Lieber Jens,

    nur eine kurze Anmerkung sei mir gestattet.
    Gerade DEINE OFFENHEIT ist die große EHRLICHKEIT Deiner Person! Und ich bin mir sicher, dass das Buch gerade für die LeserInnen für deren eigene Reflektion ihrer Lebensweise sehr wichtig sein wird.

    Herzlichen Gruß Thomas

  2. Lieber Jens!
    Dein Buch hat mir (als PDF-Version) als Betroffener eine gute Unterstüzung geleistet und neue Sichtweisen eröffnet. Dank Dir dafür!

    Mit deiner Offenheit hast du mir den Einblick gewährt zu sehen, dass ich mit dieser Problematik nicht alleine stehe und mir ermöglicht, einige Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen und verstehen zu können.

    Ich hoffe, dass durch die Veröffentlichung noch viele andere Betroffene und auch Co-Betroffene davon profitieren können. Geh weiter deinen Weg! Solche Menschen wie dich braucht unsere Gesellschaft!
    Alles Gute für dich und dein Buch.
    Gruß
    Stefan

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