19. Januar 2017
von Jens Brehl
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Pressefreiheit in der Türkei bewahren

Als Plattform für eine freie Presse in der Türkei, hat die taz heute die Plattform taz.gazete  gestartet. Vor allem türkische Autoren sollen hier frei berichten können, wobei alle Artikel auf deutsch und auf türkisch erscheinen. „Wir beginnen mit etwa fünf Beiträgen pro Woche“, sagt taz-Redakteurin Fatma Aydemir, die das Projekt leitet. „Während das autoritäre türkische Regime ein Medium nach dem anderen ausschaltet, geben wir ein neues, freies und unabhängiges Medium heraus.“

Gefördert wird das Projekt von der taz Panter Stiftung.

27. April 2016
von Jens Brehl
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„Die größte Gefahr der Medien geht heute von der Macht des Geldes aus“

Es ist eine Krux: Einerseits sind Informationen öffentliche Güter und sollten frei zugänglich sein. Auf der anderen Seite bedroht gerade die Gratiskultur die Existenz der Medien. Seitdem die Auflagen der gedruckten Zeitungen sinken und gleichzeitig auch Anzeigenerlöse zurückgehen, bröckeln in etlichen Verlagshäusern die Ertragsmodelle. Für eine gelebte Demokratie sind Medien jedoch wichtig, daher plädiert Autorin Julia Cagé in ihrem Buch „Rettet die Medien“ dafür, sie vom Kapitalismus zu befreien. Weiterlesen →

23. Februar 2016
von Jens Brehl
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taz erhöht Abo-Gebühren

Ab März müssen Abonnenten der taz ein wenig tiefer in die Tasche greifen: Die Abo-Gebühren für die gedruckte Ausgabe sowie für das ePaper steigen um jeweils zwei Euro. Für die gedruckte Ausgabe wird es weiterhin drei Abo-Modelle geben: Jeweils eines zum ermäßigten, normalen und Förderpreis. Weitere Hintergründe liefert Geschäftsführer Andreas Bull im Hausblog.

7. September 2015
von Jens Brehl
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taz im Zeichen des Wandels

Medienunternehmen sind immer wieder das Ziel von Übernahmen, es sei denn, sie agieren als Genossenschaft. Doch gerade weil die taz dieses Unternehmensmodell bereits vor Jahren gewählt hat, übernahm die Allianz der Alternativen das redaktionelle Ruder. Das Ergebnis der freundlichen Übernahme ist eine Wochenendausgabe, die sich intensiv mit solidarischen Gesellschaftsmodellen und einer gemeinwohl-orientierten Wirtschaftsweise beschäftigt. Nicht die Probleme stehen im Fokus, sondern Lösungsmöglichkeiten. Weiterlesen →

11. August 2015
von Jens Brehl
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Saufen für den Journalismus

Es muss nicht immer der Regenwald sein, den man mit seinem Alkoholkonsum retten kann. Das funktioniert ebenso mit dem Journalismus: Medienunternehmen finanzieren sich zu einem Teil mit dem Verkauf von meist hochwertigen Weinen – wie auch die taz. Doch die ist noch einen Schritt weiter gegangen und bietet seit Kurzem mit Panterbräu ein eigenes Bier an. Wie es dazu kam, erklärt Chefredakteur Andreas Rüttenauer und exklusiv für den Freigeber hat Bier-Sommelier Andreas Seufert Panterbräu verkostet. Weiterlesen →

13. Mai 2015
von Jens Brehl
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taz veröffentlicht erste Gemeinwohl-Bilanz

Die taz erscheint in einer Genossenschaft, widmet sich ökologischen und sozialen Themen, Print-Abonnements gibt es auch zu ermäßigten Preisen und auf der Internetseite sind die Artikel sogar kostenfrei zu lesen. Wer möchte, kann freiwillig einen finanziellen Beitrag leisten. „Journalismus ist für uns kein Geschäftsmodell, sondern ein Anliegen“, heißt es im Gemeinwohl-Bericht. Scheinbar beste Voraussetzungen und dennoch erreicht die taz nur 395 von 1.000 möglichen Punkten. Ausgerechnet den Mitarbeitern gewährte Freiheiten erweisen sich als Stolpersteine. Weiterlesen →

23. Juni 2014
von Jens Brehl
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Schleichwerbung? Nein, Kunst!

Das erste WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft stand kurz bevor. Ein guter Zeitpunkt, um in der Wochenendausgabe der taz vom 14./15. Juni den Kader in Kurzportraits vorzustellen. Als Fotos der Spieler wählte die Redaktion Sammelbilder von Ferrero und druckte zudem die Quelle ebenfalls als Bild ab: Ein kleiner Haufen leerer Schokoriegel-Verpackungen. Schleichwerbung für Ferrero? Nein, es handelt sich um Kunst, denn die Ferrero-Bildchen sind ästhetisch als Müll inszeniert. Der verantwortliche Redakteur klärt auf: Weiterlesen →

24. März 2014
von Jens Brehl
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Neue Doppelspitze bei der taz: „Es darf verrückter werden“

Ab 1. April wird Andreas Rüttenauer Chefredakteurin Ines Pohl in der neuen gleichberechtigten Doppelspitze der taz unterstützen. „Wir möchten gerne Akzente setzen, die über die journalistische Arbeit hinausgehen“, sagt Sport-Redakteur Rüttenauer. Ungewöhnliche Ideen sind ihm vertraut: So initiierte er mit der Sport-Redaktion das Verpixeln der Sponsorenlogos und kandidierte 2012 als Präsident des deutschen Fußballbundes (DFB). Weiterlesen →