oekom verlag setzt auf Crowdpublishing

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Täglich erreichen etliche herausragende Sachbuch-Manuskripte die Verlage. Gerade die kleinen und unabhängigen unter ihnen können schweren Herzens nicht alle viel versprechende Projekte umsetzen und als Bücher in das Programm aufnehmen. Mal ist das Thema zwar vielleicht gesellschaftlich wichtig, die Zielgruppe allerdings zu unklar oder das verlegerische Risiko zu groß. Für eben solche Projekte hat der auf Nachhaltigkeits-Themen spezialisierte oekom verlag eine eigene Crowdfunding-Plattform ins Leben gerufen.

Auf oekomcrowd sammelt der Verlag gemeinsam mit Buchautoren gegen Vorbestellungen und die beim Crowdfunding üblichen Dankeschöns Geld von Unterstützern ein. Anders als bei anderen Plattformen wie beispielsweise Startnext oder VisionBakery verwirklichen die Autoren mit dem oekom Verlag als Partner die jeweiligen Projekte.

Crowdfunding ist entscheidend

Generell unterscheidet der Verlag zwei Arten von Kampagnen. Einerseits gibt es Projekte, die nur bei Erreichen des Fundingziels Realität werden. „Wir bieten ein Forum, in welchem wir Buchtitel vorstellen können, um zu sehen, welche Themen auf Interesse stoßen“, sagt Konstantin Götschel vom oekom Verlag.

Andere Bücher erscheinen unabhängig vom Erreichen des Fundingziels, wie im Falle der ersten Kampagne „Das Ozeanbuch“. Die Arbeiten seien so gut wie abgeschlossen. „In unserer Kalkulation sind wir dennoch faktisch auf die Fundingsumme von 3.500 Euro angewiesen.“ Durch die Kampagnen erhielten Themen generell zusätzliche Aufmerksamkeit. „Wir verfolgen auch eine gesellschaftliche Wirkung und nicht nur ökonomische Ziele“, betont Götschel.

 

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