26. April 2017
von Jens Brehl
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Medien in der Glaubwürdigkeitskrise?!

Wie sollen Journalisten dem Misstrauen der Mediennutzer begegnen? Lohnt sich der direkte Dialog mit dem Leser? Muss und kann Vertrauen in die Medien überhaupt zurück gewonnen werden? Wo nimmt der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Aufgaben nur ungenügend wahr? Diesen und weiteren Fragen gingen die Referenten am gestrigen Frankfurter Tag des Online-Journalismus nach. Für mich steht fest: Wir brauchen weniger Helikopter. Weiterlesen →

30. März 2017
von Jens Brehl
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„Facebook ist ein Quatschraum“

Ralf Freitag, Geschäftsführer der Lippischen Landes-Zeitung hält nichts davon, dass Regionalzeitungen Facebook bei der Suche nach Falschmeldungen unterstützen sollen.

Stattdessen plädiert er dafür, sich auf die eigenen Stärken und Aufgaben zu besinnen. Lokal- und Regionalzeitungen müssten wieder zur Stimme der Menschen im Verbreitungsgebiet werden. Wie das und noch mehr gelingen soll, hat er in seinen Forderungen an den modernen Lokaljournalismus formuliert.

1. März 2017
von Jens Brehl
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Public Relations als Notlösung

Schlechte Bezahlung und unsichere Arbeitsplätze sind eine schlechte Kombination. Daher wechseln Journalisten mitunter die Seiten des Schreibtisches, indem sie künftig als PR-Berater arbeiten.

Kommunikationswissenschaftler Thomas Koch befragte gelernte Journalisten über ihren Seitenwechsel, wie die taz berichtet. So manch ein ehemaliger Kollege bedauert, keine kritischen Fragen mehr stellen und daher nicht mehr umfassend informieren zu können. Doch im Sinne von „ich bin zwar nicht mehr so jung, brauche aber trotzdem das Geld“, zieht die PR-Branche Journalisten an. Mehr dazu in der taz.

10. November 2016
von Jens Brehl
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„Die Fehlerhäufigkeit in Zeitungen ist mitunter unerträglich“

Auf Vorwürfe à la „Lügenpresse“ hat die Main-Post nicht gewartet, sondern bereits 2004 die Stelle eines Medienombudsmanns geschaffen. Seitdem kümmert sich Anton Sahlender als Leseranwalt um Beschwerden, kritisiert Beiträge des eigenen Mediums und erklärt die Arbeitsweise der Redakteure. Über 600 Kolumnen hat er bereits veröffentlicht. Wer den Protest von Lesern ignoriert, der beschädigt auf Dauer die eigene Marke und sorgt für einen steten Vertrauensverlust. Doch wer zwischen Medienmachern und -nutzern vermitteln möchte, braucht auch ein dickes Fell. Weiterlesen →

27. September 2016
von Jens Brehl
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Jung-Journalisten-Tag beim hr: „Radio ist immer ein Kompromiss“

Wie wählen Radiomacher die passende Musik, nach welchen Kriterien gestalten sie das Programm und ist das Volontariat der beste Einstieg in die Branche? Diese und weitere Fragen wurden am Jung-Journalisten-Tag beim Hessischen Rundfunk (hr) am 23. September diskutiert. 54 junge und wissbegierige Kollegen zogen auch die ansprechenden Workshops in die Sendezentrale in Frankfurt am Main. Weiterlesen →

21. September 2016
von Jens Brehl
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Das Leben als Freiberufler…

… hat viele Vorteile, aber auch Nachteile. Oft kann man sich seine Arbeitszeit frei einteilen, sich auch eigenen Projekten widmen und dergleichen. Aber es gibt auch Termindruck, Existenzangst als (ständiger) Begleiter und die Gefahr als Einzelkämpfer zu vereinsamen.

Schon eine ganze Weile wollte ich mein Leben als Freiberufler weiter beschreiben, doch dank @ojour_de bin ich per Twitter auf den Artikel „13 Jahre als freier Autor. Was ich in dieser Zeit gelernt habe.“ von Falko Löffler aufmerksam geworden. Der sagt eigentlich alles.

13. September 2016
von Jens Brehl
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Dauer-Crowdfunding als Lösung?

Journalisten, Blogger, Podcaster, Youtuber & Co. stehen oft vor dem gleichen Problem: Wie verdienen sie neben Anerkennung für digitale Inhalte auch Geld? Die wenigsten können oder möchten sich mit Vertrieb beschäftigen. Daher entwickeln die Chefs von Krautreporter, Sebastian Esser und Philipp Schwörbel, die Plattform „Steady“. Für eine Gebühr von fünf Prozent übernehmen sie die Abwicklung der darüber vermittelten Abos. Weiterlesen →

17. August 2016
von Jens Brehl
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Ich glotz kein TV!

Vermehrt begegnen mir Menschen, die mir stolz erzählen, (schon seit Jahren) nicht mehr fern zu sehen. TV gucken ist scheinbar das neue Rauchen. Die Verweigerer bringen zum Ausdruck, dass sie ihre kostbare Zeit besser nutzen und sich nicht von Informationsmüll in Form von Verblödungssendungen zuschütten lassen. Anstatt das von mir erwartete Lob zu bekommen, antworte ich meist mit „Schade!“ und ernte entsetzte Blicke. Weiterlesen →

6. Mai 2016
von Jens Brehl
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detektor.fm: Transparenz ist Programm

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Allerdings scheinen viele Radiomacher das Sprichwort nicht zu kennen oder sie ignorieren es. Oftmals wird im Programm gelogen, dass sich die Balken biegen. Für mehr Transparenz kümmert sich mit ihrem Tutzinger Appell die Initiative fair radio, welche nächstes Jahr zehn Jahre alt wird. Bislang hat allerdings detektor.fm als einziger Sender den Appell unterzeichnet. Grund genug, mit Geschäftsführer Christian Bollert über die Hintergründe zu sprechen, denn: Lügen sind durchaus verlockend. Weiterlesen →