Kanada: Vorläufige Baugenehmigung für Öl-Pipeline erteilt

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Um das Öl aus dem als besonders umweltschädlichen Teersand-Abbau verschiffen zu können, ist seit langem eine Pipeline an die Westküste Kanadas geplant. Nun hat das Projekt vorerst grünes Licht bekommen – angeblich seien die zu erwartenden Umweltschäden überschaubar. Theoretisch kann die Bundesregierung in Ottawa noch ihr Veto einlegen, doch laut Konstantin Muffert ist sie der Ölindustrie freundlich gesinnt. Der Journalist möchte zusammen mit Schauspieler Andreas Hoppe einen Dokumentarfilm mit dem Arbeitstitel „Durch die Hölle ins Paradies“ über die Auswirkungen des kanadischen Teersandabbaus realisieren. Derzeit sammelt das Team noch Spendengelder. Wie es scheint, ist nun Eile geboten.

„Für uns ist es entscheidend, so bald wie möglich die Reisekosten decken und mit unserer journalistischen Arbeit vor Ort beginnen zu können“, sagt Muffert. Der Journalist rechnet mit Protesten der First Nations, die den Bau ablehnen. „Wir gehen jedoch davon aus, dass die Pipeline gebaut wird und möchten daher frühzeitig die Auswirkungen dokumentieren.“

Interessierte können das Projekt auf dessen Internetseite mit Spenden unterstützen oder eine von Vaude gesponserte Laptop-Tasche aus recycelten PET-Flaschen erwerben. Weitere aktuelle Informationen über den Stand der Pipeline bietet Projekt-Unterstützer Klaus Pommerenke.

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