Dank Crowdfunding: Neues Printmagazin „Transform“ für Sinn und gesellschaftlichen Wandel

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Erfolgreich haben Richard Gasch, Jan Korte und deren Mitstreiter auf Startnext knapp über 10.000 Euro für die Pilotausgabe ihres Printmagazins „Transform – Magazin für das Gute Leben“ eingesammelt. Krisen möchten sie mit alltagstauglichen Inspirationen und positiven Vorbildern begegnen. Daniel Held hat die Pilotausgabe für den Freigeber unter die Lupe genommen.

Die erste Ausgabe dreht sich um das Thema Arbeit. Das Magazin hinterfragt vor allem, ob unsere Arbeit so, wie sie ist, Sinn ergibt oder ob wir unsere Zeit nicht anders sinnvoller verbringen könnten und sollten: mehr Muße statt Profitdenken, bessere Bezahlung von Arbeitnehmern, weniger arbeiten und dafür besser leben.

Gute Nachrichten und die Sinnfrage

transform-ausgabe1Transform möchte neu denken und Fragen stellen. Missstände wie ausbeuterische Arbeitsbedingungen oder ein veraltetes Bildungssystem werden angeprangert und in gesellschaftskritischen Texten zum Nachdenken angeregt. Zu Beginn gibt es zehn gute Nachrichten – etwas, das Konsumenten in Zeitung und Fernsehen häufig vermissen. Davon gerne mehr, damit sich andere inspiriert fühlen und gute Taten zum Vorbild nehmen, um nachzuahmen und weiterzuspinnen.

Der nächste Beitrag philosophiert über Sinn oder Unsinn von Arbeit. „Wir tauschen unsere Zeit gegen Sicherheit – für was genau tun wir das eigentlich? Reicht es uns wirklich, jeden Monat die Rechnungen zahlen zu können und zu wissen, die Wirtschaft wächst, das System läuft und der Rubel rollt?“, fragt der Verfasser Richard Gasch. „Warum verbringen wir unsere Zeit mit so einem Unsinn, statt zu erforschen, wie wir verdammt nochmal glücklich leben können? Und zwar ohne auf eine Weise zu arbeiten, sodass wir unseren Frust und unsere Langeweile regelmäßig tot kaufen müssen.“

Empfehlung: Das Hobby zu Geld machen

Auf Gaschs Fragen gibt es keine pauschalen Antworten. Letztlich liegt es an uns, eigene Wege zu finden und zu entscheiden, ob und ab wann jeder einzelne aktiv werden und Konsequenzen ziehen möchte. In diesem Zusammenhang halte ich es wie der britische Buchautor Tom Hodgkinson („Anleitung zum Müßiggang“), der im später folgenden Interview fordert: „Wir sollten versuchen, unsere Hobbys zu Geld zu machen.“

Ein anderer Artikel von Patrick Spät beleuchtet unter anderem das Thema Arbeitszeitverkürzung und merkt an: „Trotz steigender Arbeitslosigkeit siecht das Thema in den Theorie-Schubladen vor sich hin. Weder Gewerkschaften noch Politiker trauen sich an die Änderung heran; manch einer befürchtet wohl, als Faulenzer oder Arbeitsverweigerer abgestempelt zu werden.“

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