20. Mai 2016
von Jens Brehl
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„Der Kontext“ ist gestartet

Das Digitalmagazin „Der Kontext“ ist online. Spezialisiert darauf komplexe Themen visuell aufzubereiten, lassen sich für Leser leicht Zusammenhänge erkennen. Statt im Mediendauerfeuer Eilmeldungen zu liefern, bieten die Macher im Jahresabo für 80 Euro echte Durchblicke. In der ersten Ausgabe dreht sich alles um das geplante Freihandelsabkommen TTIP.

12. Mai 2016
von Jens Brehl
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Nach dem Projekt ist vor dem Projekt

Langeweile kenne ich nicht. Beständig habe ich neue Ideen für Artikel und Blogbeiträge und widme mich in meinem Medienbüro auch größeren Projekten. In meinem Blog „Brehl backt!“ habe ich eine interaktive Karte mit Bio-Brauereien veröffentlicht, noch im Mai erscheint mein neues Buch, ein E-Book ist geplant nebst einer weiteren Überraschung im Freigeber-Blog. Weiterlesen →

6. Mai 2016
von Jens Brehl
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detektor.fm: Transparenz ist Programm

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Allerdings scheinen viele Radiomacher das Sprichwort nicht zu kennen oder sie ignorieren es. Oftmals wird im Programm gelogen, dass sich die Balken biegen. Für mehr Transparenz kümmert sich mit ihrem Tutzinger Appell die Initiative fair radio, welche nächstes Jahr zehn Jahre alt wird. Bislang hat allerdings detektor.fm als einziger Sender den Appell unterzeichnet. Grund genug, mit Geschäftsführer Christian Bollert über die Hintergründe zu sprechen, denn: Lügen sind durchaus verlockend. Weiterlesen →

27. April 2016
von Jens Brehl
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„Die größte Gefahr der Medien geht heute von der Macht des Geldes aus“

Es ist eine Krux: Einerseits sind Informationen öffentliche Güter und sollten frei zugänglich sein. Auf der anderen Seite bedroht gerade die Gratiskultur die Existenz der Medien. Seitdem die Auflagen der gedruckten Zeitungen sinken und gleichzeitig auch Anzeigenerlöse zurückgehen, bröckeln in etlichen Verlagshäusern die Ertragsmodelle. Für eine gelebte Demokratie sind Medien jedoch wichtig, daher plädiert Autorin Julia Cagé in ihrem Buch „Rettet die Medien“ dafür, sie vom Kapitalismus zu befreien. Weiterlesen →

19. April 2016
von Jens Brehl
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Pressefreiheit? Doch nicht bei mir!

Werde ich in letzter Zeit nach meinem Beruf gefragt, verziehe ich immer häufiger gequält das Gesicht und möchte am liebsten gar nicht antworten. Murmele ich dann „Journalist“, dauert es nur wenige Sekunden, bevor es losgeht: „Aber in Deutschland gibt es überhaupt keine Pressefreiheit, alles ist gelogen und alle schreiben das Gleiche.“ Ehe ich es mich versehe, stecke ich wieder einmal in einer Diskussion, die mich an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert. So paradox es klingt: Einige Forderer einer freien Presse beschweren sich (lautstark), wenn Medien tatsächlich frei berichten. In vielen Punkten sind die Vorwürfe daher scheinheilig. Weiterlesen →

11. April 2016
von Jens Brehl
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transform-Magazin: Crowdfunding keine Dauerlösung

Der Erfolg gibt den Machern des transform-Magazins recht, denn für die ersten beiden Ausgaben sammelten sie jeweils per Crowdfunding auf Startnext knapp über 10.000 Euro ein. Feste Löhne fließen zwar nicht, dafür die ersten kleinen Honorare und das Magazin beschert zumindest keine Verluste. Doch Crowdfunding per Startnext soll keine Dauerlösung sein, wie Chefredakteur Richard Gasch verrät – aber auf Werbekunden möchte man weiterhin komplett verzichten. Weiterlesen →

5. April 2016
von Jens Brehl
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Wider den Beschiss: Ethisches Radio wäre so einfach

„Das Böse ist immer und überall“, sang einst die Band „Erste Allgemeine Verunsicherung“. Nicht nur wenn dieses Lied im Radio läuft, heißt es mitunter genau hinhören, denn: „Im Radio lässt es sich leicht betrügen, weil wir keine Bilder übertragen. Im Grunde kann man den Hörern alles Mögliche erzählen“, sagt die freie Hörfunkjournalistin Sandra Müller, die 2007 die Initiative „fair radio“ mitgegründet hat. In Zeiten von „Lügenpresse“ spielen Radiosender mit dem Feuer, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit mit fragwürdigen Methoden leichtfertig aufs Spiel setzen. Dabei sei ethisches Radio leicht machbar. Weiterlesen →

30. März 2016
von Jens Brehl
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Medien in der Vertrauenskrise

Schon ein altes Sprichwort besagt, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Und so stecken auch Medien derzeit vielfach zurecht in einer Vertrauenskrise, weil sie einseitig berichten oder gar manche Themen erst gar nicht aufgreifen. Größtenteils haben wir es daher mit einer hausgemachten Krise zu tun, die bedingt durch die unausgewogene Ukraine-Berichterstattung sichtbar geworden ist. Stichwort „Lügenpresse“. In seinem neuen Buch „Mainstream – Warum wir den Medien nicht mehr trauen“, geht der Medienwissenschaftler Dr. Uwe Krüger den zahlreichen Ursachen auf den Grund. Weiterlesen →

23. März 2016
von Jens Brehl
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Westlicher Terror erschüttert die Welt

Die Journalistin Sophie Schelling war zur falschen Zeit am falschen Ort: Für eine Reisereportage besuchte sie ein abgelegenes Dorf in der marokkanischen Wüste. Dort wurde sie Zeugin, wie eine amerikanische Spezialeinheit im „Kampf gegen den Terror“ sämtliche Dorfbewohner massakrierte. Der Angriff wurde später Al-Quaida in die Schuhe geschoben. Schelling überlebte knapp und möchte in den Medien die Wahrheit enthüllen, doch damit läßt sie sich – zumindest im Roman „Never Say Anything“ von Nahost-Experte Michael Lüders – auf ein lebensgefährliches Spiel ein. Weiterlesen →

16. März 2016
von Jens Brehl
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Ein unmoralisches Angebot für den Freigeber

Seit einiger Zeit konzentriere ich mich auf meine Arbeit als freier Journalist, Blogger und Buchautor, doch in der Vergangenheit habe ich auch Unternehmen aus der Bio-Branche und gemeinnützige Initiativen in der Kommunikation unterstützt. Daher verwunderte mich die Anfrage eines Öko-Unternehmens nicht, ob ich in Sachen Pressetexte unterstützen könne. Wer konnte schon ahnen, dass es sich dabei um ein unmoralisches Angebot handelte? Weiterlesen →